Acryl

Seit 2008 male und experimentiere ich mit Acrylfarben. Mit ein paar Tuben Acrylfarbe, einer Staffelei aus Holz und drei Leinwänden auf Keilrahmen als Geschenk zum Geburtstag fing es an. Seitdem male ich mit Acrylfarben auf immer größeren Leinwänden.

Die Malerei entwickelt sich mit jedem weiteren Werk Pinselstrich für Pinselstrich weiter. Stil und Themen, Motive, Farbauswahl und Maltechnik haben sich verändert. Das Erlebnis des Schaffens und Schöpfens ist geblieben. Genauso die Liebe zur Kunst und zum kreativen Ausdruck selbst. Aus diesen heraus entstehen immer wieder neue Acrylgemälde auf Leinwand.

Meine kreative Arbeit mit Acrylfarbe lässt sich in verschiedene Phasen unterteilen. Teilweise überschneiden sie sich. Was anfangs schrill und chaotisch in den Werken war wurde mit der Zeit harmonischer. Die Farben wurden gedeckter und miteinander abgestimmt.

Hinzu kam die Arbeit mit Maler- und Japanspachtel, Malerpinseln, Flächenstreichern und Strukturpaste in feiner und grober Körnung sowie das Einbinden von Foto Transfer Potch zum Übertragen von Fotos und Bildern auf die bemalte Leinwand.

„Maler sprechen durch Farbe, nicht durch Worte.“ – Hans Hoffmann


weiß

Weiß ist nicht nur die Abwesenheit von Farbe, es ist eine scheinende und verstärkende Farbe, so wild wie Rot, so entschlossen wie Schwarz…

G.K. Chesterton, englischer Schriftsteller und Journalist


Auf weißer Grundierung entstehen mit Acrylfarbe und Strukturpaste teilweise abstrakte Formen, teilweise konkrete Motive. Manche Bilder wechseln in sich zwischen konkreten Objekten und abstrakten Formen. Vor dem farbneutralen Hintergrund begegnen die teils mythologischen Motive der Bilder dem Auge des Betrachtenden.


abstrakt

„Je abstrakter die Kunst wird, desto mehr wird sie Kunst.“

Robert Musil

Mit der Auflösung der Form wechselten die Acrylbilder ins Abstrakte. Geblieben sind leuchtende Farben und das Bunte, Kraftvolle in der Malerei. Immer wieder kehren auch figürliche Elemente zurück in die Bilder und kombinieren Abstraktes mit Konkretem.


surreal

„Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.“

Salvador Dalí

Immer wieder bildeten sich beim Malen aus dem anfänglich abstrakten Chaos Formen heraus. So entstanden langsam surreal anmutende Werke. Genrell interessieren mich surreale Themen, Träume und das Unterbewusste. Beim Malen lasse ich stets mein Unterbewusstsein sprechen und versuche rationale, intellektuelle Gedanken zu vermeiden.


naiv

Es ist gut, wenn das Herz naiv ist, aber nicht der Kopf.

Anatole France, Französischer Schriftsteller

Angefangen hat 2008 alles mit naiver Kunst und schrillen Farben. Hier findest Du einige farbenfrohe Beispiele aus dieser Zeit: